starker Husten und kein Fieber: Lungenentzündung erkennen
Veröffentlicht am Oktober 27, 2017

Anzeichen einer Lungenentzündung

Familien Blog

Lange Zeit schleppte ich mich mit dem Husten durch die Arbeit und durch den Alltag. Mein Mann sagte mir regelmäßig: “Du hast bestimmt eine Lungenentzündung”. Irgendwann musste ich nachschauen, und gab bei Google ein: Anzeichen einer Lungenentzündung…… Was daraus wurde und die ganze Geschichte dazu, folgt jetzt…

Anzeichen einer Lungenentzündung

Die Anzeichen einer Lungenentzündung zu erkennen ist nicht einfach. Bei sich selbst eine Lungenentzündung zu erkennen ist schwierig, wie ist es dann erst, wenn man die Lungenentzündung bei seinen eigenen Kindern nicht erkennt?

Anzeichen einer Lungenentzündung

Anzeichen-einer-Lungenentzündung-erkennen

Angefangen hat bei mir alles mit einem unbedeutenden Husten. Ich habe dem Husten keine besondere Bedeutung beigemessen. Schätzungsweise laufe ich damit schon vor dem 25. September herum. Erst zwei bis drei Mal am Tag ein leichter Husten. Ich dachte immer nur: Wow, ich bin der Erkältung entkommen mit einem ganz leichten Husten und nur meine Tochter hat eine Erkältung. Bei ihr stellte sich heraus, dass sie Bronchitis hat.

 

Ihre täglichen Medikamente

Antibiotikum als Trockensaft
Inhalieren mit Sabutamol
Bronchipret “kids


Die Medizin hat sie ausnahmslos genommen, und sich nicht beschwert. Bei ihr besserte sich die Bronchitis. Zwischenzeitlich tauchten allerdings auch noch einseitige Ohrenschmerzen auf. Wir haben die Ohrenschmerzen mit einer Rotlichtlampe behandelt. Das Einzigste, was Amy akzeptiert hat.


In der Woche vom 25. September bis zum 1. Oktober fingen bei mir die Beschwerden an. Ich fühlte mich ausgelaugt und mein Immunsystem signalisierte mir, dass ich mich ausruhen soll. Was ich in dieser Zeit einfach nicht wahrnahm. Ich hatte zum Glück die ersten drei Tage frei und habe mich um meine Tochter gekümmert, die krank zuhause blieb. Donnerstag bis Sonntag musste ich arbeiten, und mein Mann blieb zuhause bei unserer Tochter. In dieser Zeit hatte ich kräftigen Husten. Ich fühlte mich schlapp aber ich blieb weiterhin der Meinung, dass ich es schaffe noch mindestens bis zum 1. Oktober durchzuhalten.


Am 2. Oktober fing meine Urlaubswoche an. Meine Tochter war natürlich die zweite Woche krank zuhause. Ich habe mich in dieser Zeit einfach ausgeruht, soweit es ging. Mittwoch, den 4. Oktober war großer Einkaufstag. Unter anderem war ich mit meiner Tochter und meiner Arbeitskollegin und Freundin in Oldenburg zur Metro. Sie kam durch ihre Karte rein. Ich brauchte dringend einen neuen Staubsauger und wollte natürlich auch shoppen. Insgesamt sind wir richtig fündig geworden. Ich habe mir den Kärcher Mehrzwecksauger WD 3 Premium gekauft. Wir waren über drei Stunden in der Metro.

Donnerstag, den 4. Oktober war ich richtig schlapp. Ich kam zu nichts. Ich war ausgelaugt und einfach nicht zu gebrauchen. Auch jetzt habe ich einfach nicht an eine Lungenentzündung gedacht. Ich war vermehrt am Husten und in der Nacht war es immer am Schlimmsten.

Freitag, den 5. Oktober musste ich für das Familientreffen, was in Bad Sachsa stattfand, und wo wir nachmittags vier Stunden fahren mussten, Sachen packen. Ich habe es nicht so zeitnah geschafft, wie ich es sonst schaffe. Ich habe mein Bestes gegeben, und bin halt ziemlich spät fertig geworden. Fahren konnte ich nicht, das hat mein Mann übernommen. Mir war sehr schwindlig, und ich hatte das Gefühl, es nur im Sitzen auszuhalten.


Die Nacht von Freitag zu Samstag und Samstag zu Sonntag war nicht auszuhalten. Immer wenn ich mich hingelegt habe, musste ich Husten und das eigentlich die ganze Zeit. Zeitgleich lief genau immer dann die Nase, und der Schnupfen tauchte immer erst dann auf, wenn ich Husten musste. Ich habe Taschentücher ohne Ende benutzt.


Die Woche vom 8. Oktober bis zum 14. Oktober war sehr schleppend. Ich habe gleich Montag angefangen zu arbeiten. Ich hatte eine 4-Tage-Woche. Hört sich wenig an, aber in Betrachtung mit dem Leistungs- und Zeitdruck ist es doch für den Körper ein immenser Kraftakt. Ich kam gleich Montag während der Arbeit nicht zum Essen. Ich habe die Schwäche gefühlt, und durch das Essen, was mir fehlte, machte es sich noch mehr bemerkbar.

Dienstag, den 9. Oktober hatte ich frei. Habe nicht viel gemacht, außer meine Tochter mit Sack und Pack zum Kindergarten gebracht und wieder abgeholt. Mich zwischendurch ausgeruht und den Alltag gemeistert.

Mittwoch, den 10. Oktober und Donnerstag, den 11. Oktober gearbeitet.

Freitag, den 12. Oktober hatte ich frei und wollte eigentlich zum Arzt, einfach um mich durchchecken zu lassen. Allerdings kam ein Tierarztbesuch dazwischen, weil unsere Katze Luna eine Zecke unter dem Auge hatte, und wir uns nicht zutrauten, zuhause die Zecke zu entfernen.

Samstag, den 13. Oktober hatte ich frei, was Erholung pur war.

Sonntag, den 14. Oktober musste ich arbeiten. Genauso wie Montag, den 15. Oktober.

Dienstag, den 16. Oktober hatte ich wieder frei.

Mittwoch, den 17. Oktober war ich arbeiten, und hatte einiges zu tun. Mein Körper hat mir gezeigt, dass er sich immer noch nicht zu 100 Prozent wohlfühlt. Aber wenn man nicht glaubt, dass etwas in einem vor sich geht, dann hält der Körper durch.

Donnerstag, den 18. Oktober war vormittags Gottesdienst vom Kindergarten aus, aber ich habe gleich vormittags dafür gesorgt, am Spätnachmittag einen Termin beim Arzt zu ergattern.

Diagose: Lungenentzündung

Jetzt, wo ich hier meine Arbeitstage aufschreibe und das Datum, fällt mir auf, wie lange mich die Krankheit schon verfolgt. Es fing harmlos an mit leichtem Husten. Entwickelte sich zu einem starken Husten, der am Tag noch ganz in Ordnung war. In der Nacht immer wieder dazu führte, meinen Schlaf zu unterbrechen. Hinzu kommt mein Unwohlsein, Schwindelkeitsgefühl.

Meine täglichen Medikamente

Antibiotikum
Prospan


Anzeichen einer Lungenentzündung, das spüre ich doch. Spätestens bei Fieber.

Nein. Die Lungenentzündung ist nicht in jedem Fall mit Fieber zu beschreiben. In diesem Fall wird es “kalte Lungenentzündung” genannt. Es reicht ein kräftiger Husten, der reizt, und immer wieder am Tag auftaucht und in der Nacht besonders schlimm ist. Ein Auswurf bei jedem Hustenanfall ist auch zu bemerken, zumindest bei mir. Der Schnupfen, der genau beim Husten immer wieder auftaucht. Auch bekam ich schwerer  Luft, wenn ich nachts auf Toilette war, und die Treppe wieder hochgegangen bin. Es war zu spüren, dass das Atmen schwer fällt. Nicht zuletzt kamen noch Rückenschmerzen dazu und leichter Schüttelfrost. Und natürlich ein allgemeines Unwohlsein, man hat einfach keine Kraft im Körper und sollte sich ausruhen. Allerdings ruht man sich erst aus, wenn man weiß, dass man krank ist.

Krankgeschrieben und zuhause durch die Lungenentzündung

Seit dem 18. Oktober bis zum 6. November bin ich krank geschrieben. Jetzt nach 9 Tagen ist das Schwindelkeitsgefühl noch da. Der Husten ist leichter geworden und nicht ganz so oft. Antibiotika sind jetzt nicht mehr zu brauchen. Die Rückenschmerzen bleiben mir auch noch erhalten. Es geht bergauf. Und das auch nur, aufgrund dessen, dass ich zum Arzt getrottet bin. Weil mein Mann mir immer wieder in den Ohren lag, dass es Anzeichen einer Lungenentzündung sind. Und ich es nicht glaubte, einfach, weil ich ohne Fieber eine Lungenentzündung ausgeschlossen habe.

Achte auf Dich, zögere es nicht zu lange hinaus!

Ich habe auch gedacht, dass es eine Erkältung sein wird. Das halte ich schon aus. Brauche ich nicht zuhause bleiben und arbeite weiterhin. Allerdings ist hier der Fehler. Die Lungenentzündung Pneumonie kann verschleppt werden. Es wird aus einem nervenden Husten ein chronischer Husten. Und den wirst du nicht mehr los. Das habe ich spätestens bei meiner Schwiegermutter gesehen, die damit sicher schon seit 10 Jahren rumläuft.


Bist du krank oder gesund momentan? Hattest du auch schon eine Lungenentzündung oder zum Glück bisher nicht? Kennst du jemanden, der ähnliche Anzeichen einer Lungenentzündung mit sich rumschleppt?

Vielleicht gefällt Dir auch

Leave a Reply

2 Kommentare

  • Antworten Sara's Testwelt Oktober 27, 2017 at 1:51 pm

    Ohje, ich wünsche dir weiterhin eine Gute Besserung. Echt erstaunlich wie lange du das schon mit dir rumschleppst und das man es erst nur für einen Husten hält. Danke für die Infos. ich werde auf jeden Fall meinen Husten demnächst etwas ernster nehmen. Gut, dass du doch noch zum Arzt gegangen bist, das kann ja auch böse enden.
    LG Sara

  • Antworten Tanjas Bunte Welt Oktober 29, 2017 at 8:40 am

    Manchmal sollte man auf den Mann hören, denn er hat recht. Ich habe chronische Lungenentzündungen und muss daher besonders aufpassen, bin sehr anfällig. Ich kenne jedoch meine Anzeichen dafür und gehe lieber einmal zuviel zum Arzt, als zu wenig. Seit 2 Jahren hatte ich nun keine mehr, da ich vorbeuge und Acht gebe, aber es ist nicht zu spaßen damit. Es verlangt den Körper sehr viel ab und kann auch schlimm enden. Schone dich und werde wieder gesund
    Liebe Grüße

  • Freu mich auf deine Anregungen :)

    Back to top