Ich stelle Euch das Buch „Deichmörder“ von Hendrik Berg vor.

Hendrik Berg

Deichmörder

Kriminalroman

Originalausgabe

Taschenbuch, Broschur, 352 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-47991-7
€ 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 12,50 * (* empf. VK-Preis)

Verlag: Goldmann

Hendrik Berg - Deichmörder

Klappentext

Ein nordfriesischer Krimi voller Atmosphäre und Legenden – und atemberaubender Spannung

Vor den Nachstellungen eines gewissenlosen Triebtäters flüchtet die junge Eva mit ihrem Mann in aller Heimlichkeit aus Berlin nach Nordfriesland. Hier, in einem kleinen, aber wunderschönen Haus direkt am Rand der nordfriesischen Marsch will sie den Erinnerungen an die Bedrohung durch den skruppellosen Mario Stein entkommen, der geradezu besessen war von ihr – dem die Polizei jedoch nie etwas nachweisen konnte. Anfangs scheint das junge Paar in der Idylle Nordfrieslands seinen Frieden gefunden zu haben. Doch bald fühlt sich Eva erneut verfolgt und bedroht – und diesmal von weit mehr als nur von der eigenen Vergangenheit …

Fazit

Das Buchcover hat für mich Lust nach mehr gemacht. Es geht um Ostfriesland, und der Strandkorb passt für mich zum Deichmörder einfach dazu. Ich hatte wirklich sehr große Lust das Buch zu lesen. Ich kann aber nicht sagen, dass ich das Buch unendlich interessant vom Inhalt fand, als ich angefangen habe zu lesen.
Es handelt sich um ein junges Ehepaar namens Eva und Till Becker. Eva und Till wollen ins beschauliche Ostfriesland, in Kleebüll, untertauchen und ein neues Leben beginnen. Ganz ohne Sorgen und Ängste. Eva fühlte sich in Berlin nicht mehr wohl, nachdem sie von einem gewissen Herrn Stein belästigt wurde, und er ihr hinterher gestalkt ist.
Allerdings läuft zu Anfangs auch in Kleebüll alles schief und es dreht sich vermehrt doch wieder um die alten Ängste und zudem kommen noch Geistergeschichten dazu, die Eva allerdings nicht immer Angst machen, sondern sie auch zum Lächeln bringen.
Stein ist so fixiert auf Eva, dass er noch nicht mal bemerkt, dass Eva weggezogen ist. Als er das vom Komissar erfuhr, konnte er nicht anders, und ist ihr auf der Schliche. Er ist so fanatisch nach ihr, dass er viele Fehler zwischendurch begeht.

Auch Till ist sicherlich ein Herzensbrecher. Er ist hin und weg von seiner Chefin in Berlin, und findet sie sehr erotisch. Allerdings widersteht er ihr und auch einer Freundin von Eva in Kleebüll.

Das Ende der Geschichte nimmt einen dramatischen aber auch herzenserweichenden Lauf mit Geistern, emotionalen Menschen, die sich fühlen, als ob ein Geist sie führt.

Ich bin nicht ganz überzeugt von dem Buch, allerdings gibt es dazu sehr unterschiedliche Meinungen. Viele interessiert doch viel mehr die Geschichte von früher in Ostfriesland und von dem Watt und den gewaltigen Stürmen, die sich dort immer wieder finden.

*sponsored post | Bloggerportal Randomhouse