Der Psychopath

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Der Psychopath: Quelle des Bildes, Randomhouse
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Sam ist anders als andere Kinder. Das merken seine Eltern früh. Doch der Arzt und die Krankenschwester können

damit umgehen. Sams Verhalten wird erst zum Problem, als er in die Schule kommt. Niemand hat den aufbrausenden Jungen im Griff. Während seine Mutter glaubt, der Sohn werde gemobbt, ist sein Vater Chris mehr und mehr davon überzeugt, dass mit Sam etwas nicht stimmt. Manisch sammelt er Fachartikel, die beweisen sollen, dass sein Sohn ein geborener Psychopath ist. Als Sam eines Tages einer Katze den Bauch aufschlitzt, um nachzusehen, was sich darin verbirgt, versteift sich Chris immer mehr auf seine Theorie. Und er sieht nur eine Lösung. Eine Lösung, die ein Vater sonst nie wählen würde: Er will den eigenen Sohn umbringen …

 

Inhaltsangabe

Was für ein trauriges Buch. Chris lebte mit seiner Frau Charlotte und seinem Sohn in einem vertrauten zuhause. Bis Chris nach einigen Ereignissen merkt, dass sein Sohn Sam anders ist als andere Kinder. Und er kann es genau verstehen, schließlich ist Chris selbst ein bisschen mehr als anders. Charlotte denkt, sein Sohn hat keine Freunde, obwohl er sich Mühe gibt. Sam hingegen weiß genau was er tut. Zu seiner Geburtstagsfeier kommen keine Kinder und auch die Lehrerin kommt nicht. Charlotte geht zu den Nachbarn, und bekommt sie dazu, dass sie zur Feier erscheinen. Als Sam mit der Nachbarstochter vor die Tür geht, passiert etwas Schreckliches. Seine Katze hängt mit Fäden in der Luft. Die Gedärme hängen raus, und Sam erklärt sich, indem er meint, er wollte doch auch nur eine Operation durchführen. Seine Mutter Charlotte kauft ihm jedes Wort ab, nur Chris weiß ganz genau, wozu sein Sohn fähig ist.

Chris hat einen Plan geschmiedet, er will seinen Sohn im Wald umbringen. Doch was passiert im Wald? Schafft er es, seinen Sohn umzubringen?

 

Fazit zu „Der Psychopath

Es hört sich ziemlich herzlos an, dass Chris seinen Sohn Sam umbringen will. Im Endeffekt fiebere ich dem Ende entgegen und hoffte, dass Sam noch am Leben ist. Aber im Endeffekt bin ich mit dem Buch durch, und bin richtig sauer auf mich, auf meine Intuition, auf meine abscheulichen Gefühle gegen den Vater Chris. Dass ich mich so getäuscht habe in Sam und vor allem in Chris. Auf Charlotte, die Mutter von Sam bin ich auch sauer. Im Endeffekt schützt sie ihren Sohn immer, und findet immer eine Ausrede, sodass Sam immer gut da steht. Aber eigentlich schützt ihre Mutter nunmal ihr Kind, komme was wolle. Die Mutter Charlotte verschließt ihre Augen vor der Umwelt und will einfach nicht wahrhaben, dass Sam, ihr Sohn, ein Psychopath ist. Chris dagegen, er findet schnell raus, was mit Sam nicht stimmt. Denn schließlich ist Chris selbst ganz schön verrückt. Er weiß, wozu Sam fähig ist.

Der Inhalt der 223 Seiten ist nicht mein Geschmack. Es gibt zwar viele Details, aber irgendwie fehlt mir das Herzliche zwischendurch. Im Buch wechselt der Inhalt immer zwischen Vergangenheit und den Gegebenheiten vom JETZT. Der Inhalt war zwar leicht verständlich, aber ich mag den Schreibstil überhaupt nicht. Die Geschmäcker sind verschieden, und wahrscheinlich lieben viele das Buch, weil es kurz ist und man schnell auf den Punkt kommt.

About author

Nancy

Ich schreibe liebend gerne über Themen aus dem Familienalltag, Kinder, Haushalt, Outdoor, Lifestyle. Mir ist es dabei wichtig, Lesern das Gefühl zu geben, sich informiert zu fühlen. Meine Meinung ist dabei nicht immer positiv. Meine Texte sind nicht kopiert, sondern entwickeln ein Eigenleben.

4 comments

  1. Tati 15 März, 2016 at 09:23 Antworten

    Huhu,
    früher habe ich solche Bücher regelrecht verschlungen, seitdem ich selbst Mama bin, kann ich mir nicht mal mehr Horrorfilme ohne Kissen vorm Gesicht anschauen. 😉 Ist wirklich kein Witz, ich habe bei sowas immer zu großes Kopfkino und denke zu viel darüber nach, obwohl mich das Buch vom Thema her schon reizen würde. 🙂
    Liebe Grüße – Tati

    • Wanastina 15 März, 2016 at 09:26 Antworten

      Ich glaube dir. Habe jetzt schon so oft vernommen, dass viele keine Horrorfilme mehr schauen können. Mir ging es nur immer so, als mein Mann zur Montage musste und eine Woche nicht da war. Da war Kopfkino schon ausreichend und ich wollte auf keinen ‚Fall Psychothriller abends mehr schauen. Bücher waren dann abends auch unangenehm. Wenn mein Mann da ist, fühle ich mich dagegen sicherer und hab auch keine Verfolgungsängste 🙂

    • Wanastina 15 März, 2016 at 09:27 Antworten

      Wenn meine Mutter hier zu Besuch kommt und ein paar Tage hier ist, schaut sie sich abends mal einen Horrorfilm an. Wir liegen dann abends im Bett, und sie rammelt schon unser Rollo im Wohnzimmer runter, weil sie Panik hat.

Freu mich auf deine Anregungen :)