Lasst die Kinder leben und verändert sie nicht

Kinder sind unterschiedliche Individuen. Jedes Kind verhält sich anders. Die einen Kinder sind selbstbewusst und preschen hervor, und denken nicht groß nach, wenn sie Tätigkeiten tuen. Andere Kinder sind nicht selbstbewusst, sondern introvertiert. Sie zeigen sich nach außen ruhig und beobachten die Umwelt.

Kinder sind unterschiedliche Individuen. Jedes Kind verhält sich anders.

 

Die einen Kinder sind selbstbewusst und preschen hervor, und denken nicht groß nach, wenn sie Tätigkeiten tuen. Andere Kinder sind nicht selbstbewusst, sondern introvertiert. Sie zeigen sich nach außen ruhig und beobachten die Umwelt.

Was ist falsch daran, ruhig zu sein? Sind Kinder Aussätzige, nur weil sie ruhiger sind als andere Kinder?

Heißt das, das Kinder, die ruhig sind, doof sind, oder gar dumm?

 

Und vor allem, muss man das Kindern vorhalten? Muss man ihnen immer wieder sagen:

„Du redest ja gar nicht. Bist also ein ruhiges Kind“! Ist das also eine Feststellung, oder eine Frage?

Und führt dieses Verhalten von anderen Menschen nicht viel mehr dazu, dass diese Kinder sich immer mehr so verhalten?

Kann man die Kinder nicht stärken? Ihnen Selbstbewusstsein durch bestimmte Praktiken vermitteln. Muss man sofort alles schwarz sehen?

Ich habe die Schnauze voll von Schwarzsehern.

Okay, manchmal sollte man Schwarzsehern vermitteln, was nicht richtig läuft. Allerdings denke ich dann immer wieder, dass ich jemanden mit meiner Meinung verletze oder gar eine Diskussion anführe, die im Grunde immer auf das eine hinausläuft. Auf unterschiedliche Meinungen.

Der andere gibt vielleicht irgendwann nach und sagt mit lauter Stimme: Du hast recht.

Und genau bei dem Spruch denkt man sich wieder, ja, ja, jetzt meint der Diskussionspartner wahrscheinlich, dass es einem nun wiederum leidtut.

Es ist schwer für ein Kind, klar und konstruktiv zu denken, wenn man es ausfragt, tadelt oder ihm Ratschläge erteilt.

Wichtig ist, dass Kind nicht in diese Situation einzuordnen. Es nicht merken zu lassen, dass es introvertiert ist. Dem Kind helfen, die Situationen zu meistern.

Sätze, wie: „Komm sei doch nicht so schüchtern“ sind völlig unangebracht.

 
Kinder stärken
Achte auf die kleinen Dinge, die introvertierte Kinder schaffen. Erzähle, was dir besonders gefallen hat, bei kleinen Dingen.


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