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Die erfolgreiche Anwältin Rose Benninghoff liegt mit durchschnittener Kehle in ihrer Designerwohnung. Im Keller des Hauses kauert der vierzehnjährige Oliver Baptiste, sein Körper mit Blutergüssen übersät, seine Hände blutverschmiert. Er kann sich an nichts erinnern.

In einem klirrend kalten Jahrhundertwinter nimmt der Münchner Hauptkommissar Waechter mit seinem Team die Jagd nach dem Mörder auf. Doch bald verschwimmen die Grenzen zwischen Tätern und Opfern immer mehr, und die Ermittler stoßen auf ein altes Verbrechen, das nie gesühnt wurde, und das seine Schatten bis in die Gegenwart wirft …

 

Inhaltsangabe zu Kellerkind

Mit dem 14-jährigen Oliver Baptiste fängt die Geschichte an. Als ich den Klappentext gelesen habe, wusste ich genau, das Buch will ich lesen, und Oliver Baptiste ist nicht der Mörder. Gewiss sein konnte ich mir nicht, also fing ich an, das Buch zu lesen.

Rose Benninghoff, sehr erfolgreich, und ermordet worden in ihrer eigenen Wohnung. Sie muss den Täter gekannt haben. Herausgelesen habe ich, dass der Vater von Oliver Baptiste eine große Rolle im Leben der Benninghoff gespielt hat. Sie hatten eine längere Beziehung miteinander und Oliver kannte die Ermordete.

Die Geschichte hat natürlich mehr als nur einen Handlungsstrang. Die Detectives, die am Fall arbeiten, werden auch sehr stark in den Inhalt eingebunden, sodass man immer wieder mitfiebert, ob die Wendung in die richtige Bahn gelenkt wird.

 

Fazit zu Kellerkind

Dass Oliver Baptiste nicht der Mörder ist, das war mir von vornherein klar. Nur zum Schluss, als eine andere abscheuliche Geschichte aufgedeckt wurde, war ich mir nicht mehr ganz so sicher, ob Oliver nicht doch an dem Mord beteiligt gewesen war. Die Geschichte ist sehr lang und ich habe viel um die handelnden Personen gelesen. Vor allem aber auch von den Detectives, die den Fall bearbeitet haben. Doch hatte ich noch eine andere Person als Mörder im Visier, und ich sollte erst zum Schluss wirklich Recht haben mit meinen Vermutungen. Ich bin begeistert von dem Buch, welches mich sehr, sehr lange hat lesen lassen. Ich habe viel Herzschmerz, Geborgenheit, Abweisung und von Liebe erfahren, dass es wirklich nur als Kriminalroman anzunehmen war.

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